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Henschel Hs129B-3/Wa

Henschel Hs129B-3/Wa

Hs129B-3/Wa


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  Modell  Hs129B-3/Wa 
  Basistyp  Hs129  
  Kithersteller  Airfix  (Airfix:) Website: http://www.airfix.com
  Material  Plastik  
  Hersteller  Henschel  (Henschel:) Seit etwa 1920 beschäftigte sich die Familie Henschel mit dem Metall-Gewerbe und baute eine eigene Gießerei auf. Daraus entstand die renommierte Kasseler Henschel & Sohn AG, die vor allem durch ihre Lokomotiven bekannt wurde, aber auch durch LKWs. Anfang der 1930er Jahre suchte Henschel zur Ausweitung der Firma neue Produktmöglichkeiten. Henschel stellte ein Flugzeug-Entwicklungsteam unter Leitung von Dipl.Ing. F.Nicolaus auf. Am 30.3.1933 wurde die Henschel Flugzeugwerke AG gegründet. Firmensitz wurde Johannisthal bei Berlin. Man begann mit Lizenzproduktionen konnte aber bereits im Oktober 1933 mit dem Bau der ersten Eigenkonstruktion Hs 121 beginnen. 1934 begann man mit dem Bau eines größeren Geländes in Berlin-Schönefeld. Im Laufe des Krieges kamen einige Werke, teils auch unterirdisch, dazu.
1956 gründete Henschel die Henschel Flugzeugwerke AG (HFW) zur Wartung von Hubschraubern bei Kassel. 1970 übernahmen die VFW die Mehrheitsbeteiligung, 1981 dann MBB die VFW und damit auch Henschel. Der Hubschrauberbereich wurde herausgelöst, mit dem Messerschmidt-Hubschraubersegement zusammengelegt und wurde letztlich zu Eurocopter. Der verbliebene Bereich Getriebe wurde an ZF Friedrichshafen AG veräußert.(659)
  Herstellerland  Deutsch  (Deutsch:) RLM-Liste
  Betreiberland  Deutsch  
  Kennung  <<+o 
  Gebaut  30.8.2012   
  Themen  Schlachtflugzeug Wk2  (Schlachtflugzeug:) Flugzeuge zum taktischen Einsatz. Kann Überschneidungen mit Stuka und Jabo haben. Spezielle Panzerjäger wie A10 oder Ju87G werden hier auch eingereiht
  Scale  1/72  
  TextDE  Das Technische Amt des RLM schrieb 1937 ein Schlachtflugzeug mit starker Bewaffnung und Panzerung aus. An der Ausschreibung beteiligten sich Henschel, Blohm & Voss, Focke-Wulf (Fw 189 C, Prototypen V1b und V6) und Gotha. Henschel gewann die Ausschreibung wegen der geringen Produktionskosten.
Versionen
  • Hs 129 V1-V3
    Der Prototyp Hs 129 V1 startete am 25. Mai 1939 zum Erstflug. Er wurde von zwei Argus As 410 A-1 V12 Motoren angetrieben, die jeweils 465 PS Leistung lieferten. Es wurden zwei weitere Prototypen gebaut. Der zweite Prototyp (V2) ging während der Erprobung verloren. Die weitere Erprobung wurde mit den verbleibenden Prototypen fortgesetzt und war bei Kriegsbeginn noch nicht abgeschlossen.
  • Hs 129 A-0
    Vorzeitig kamen 20 Vorserienmaschinen vom Typ Hs 129 A-0 im Spätsommer 1940 in die Truppenerprobung. Die Beurteilung war vernichtend.
  • Hs 129 A-1
    Die etwas stärker motorisierte Hs 129 A-1 wies mit ihren beiden Argus As-410 A-1 Motoren (465 PS) kaum verbesserte Flugleistungen auf. Die Maschine trug an jeder Rumpfseite eine 20 mm Bordkanone MG FF und knapp darunter in der Tragflügelwurzel je ein 7,92 mm Maschinengewehr MG 17.
  • Hs 129 B-1
    Die Hs 129 B-1 war mit in Frankreich in großer Zahl erbeuteten Gnome-Rhone 14M Sternmotoren ausgerüstet. Zusätzlich wies sie eine neu konstruierte Panzerkabine und größere Fenster auf. Ihr Serienbau lief im Dezember 1941 an. Allzu große Erfolge konnten die Maschinen aber nicht erzielen, da sich die Gnome-Rhone Motoren als sehr störungsanfällig erwiesen. Vor allem in Nordafrika stellte die extreme Staub- und Sandempfindlichkeit die Schlachtgeschwader vor fast unlösbare Probleme. Allerdings stieg bei den B-Versionen des Flugzeuges auch die Durchschlagskraft der Maschinen stetig. Dies konnte zum einen durch den Ersatz der MG-FF-Maschinenkanone durch das durchschlagskräftigere MG 151, meist im Kaliber 20 mm, und zum anderen durch die Einführung zahlreicher Rüstsätze erreicht werden. Der Rüstsatz 2 (R2) umfasste eine 30-mm-Kanone vom Typ MK 101 zur Befestigung am Bauch, R3 eine Batterie von vier offenen MG 17 zur Befestigung unter dem Rumpf, R4 verschiedenste kleine Bomben, wobei die 4 kg schweren SD-4-Hohlmantelgeschosse beste panzerbrechende Eigenschaften aufwiesen, und den R5 mit einer intern installierten Aufklärungskamera.
  • Hs 129 B-2/Wa
    Diese Variante der Hs 129 erhielt die MK 103-Maschinenkanone zur Panzerbekämpfung als Serienausstattung. Die Durchschlagskraft der MK 103 übertraf die der MK 101 aus dem Rüstsatz 2 deutlich. Alternativ verwendete man die 37 mm BK 3,7, die auch bei der Ju 87G Verwendung fand. Das Suffix "Wa" steht für Waffenträger.
  • Hs 129 B-3/Wa
    Die Bewaffnung der Hs 129 B-1 konnte die Panzerung der neuen sowjetischen T-34 Panzer nicht durchschlagen. Aus diesem Grund schuf man die Hs 129 B-3, die unter dem Rumpf eine modifizierte 7,5-cm-PaK 40 Panzerabwehrkanone (PaK 40L) trug, die mit einer größeren Mündungsbremse ausgestattet wurde. Die 26 Schuss der PaK 40L wurden elektro-pneumatisch nachgeladen. Die Waffe erreichte dabei eine Kadenz von 40 Schuss pro Minute. Diese Variante der Hs 129 wurde ab Herbst 1944 ausgeliefert. Ungefähr 25 Stück der Hs 129 B-2 wurden zur B-3/Wa umgebaut. Die Kanone erwies sich als zu groß für das Flugzeug. In Kombination mit den heftigen Feuer- und Rückstoßkräften kam man schnell in einen Bereich, in dem der Pilot die Maschine nicht mehr steuern konnte, so dass er die Waffe abwerfen musste.
  • Hs 129 C
    Nur projektierte Version mit Isotta-Fraschini-Delta-IV-V12-Motoren mit 840 PS. Die Maschine sollte mit einer Art Geschützstand unter dem Rumpf ausgestattet werden, der eine vom Piloten eingeschränkt seitlich ausrichtbare Zwilling-MK 103 enthalten sollte. Da die italienischen Motoren nicht verfügbar waren, scheiterte das Projekt.
  • Hs 129 D
    Projektiert wurde der Einbau von entweder zwei Junkers Jumo 211 oder zwei BMW 801.
(219)
Das Modell stellt eine B-3 (B-3/Wa) vom Gruppenstab IV(Pz)/SG9, Grp.kommandeur Major Bruno Meyer im Winter 44/45 in Russland dar.(220) 
  BaseVehicle  Flugzeug  

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Einzelnachweise

Referenzen(219) http://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_Hs_129
(220) Profile Publications 69 - J.R.Smith: Hs 129
(659) Manfred Griehl: typenkompass Henschel, Motorbuch Verlag Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03337-5


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